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Fortbildung 21. Juni 2008 Bilder und Gedanken zu einem Trauerprozess Reflexion: 2 Jahre Gesprächscafé für Trauernde

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Reflexion: 2 Jahre Gesprächscafé für Trauernde

Um nach zwei aktiven Jahren Bilanz zu ziehen, zu resümieren und auch Richtung Zukunft zu blicken, trafen wir vier Frauen (Heike Kühn, Silke Fischer, Cornelia Berchem, Heike von Germersheim) uns mit Angelika Kristan zur Reflektion in entspannter Atmosphäre im Seminarraum von Heike Kühn. Der Morgen startete mit dem Besuch zweier Presseleute, denen wir unser Vorhaben schilderten. Mit einem gelungenen Foto verabschiedeten sich die Redakteure von uns und wir konnten mit unserem Programm beginnen.
Nach einer Befindlichkeitsrunde erklärte uns Angelika Kristan ihre erste Aufgabe für uns. Eine Klopfmassage zu zweit half beim Abschalten vom Alltag und stimmte uns ein auf eine Fantasiereise. Jede für sich blickte einmal zurück, wie sich unser Team vor mehr als zwei Jahren bildete. Was hat sich seitdem entwickelt, was verändert. Wir versuchten danach, unsere aufkommenden Gefühle und Eindrücke bildlich darzustellen. Unser gegenseitiger Austausch im Anschluss gestaltete sich sehr lebendig und diente letztendlich auch unserem noch genaueren Kennenlernen. Es war eine sehr spannende gemeinsame Erfahrung.
Im Garten an frischer Luft stellten wir uns Angelikas nächster Aufgabe: Die Schwerpunkte des Gesprächscafés sollen wir als „lebende Skulptur“ darstellen. Was sich zunächst als ziemlich knifflig zeigte, entwickelte sich dann als gelungenes gemeinschaftliches Bild. Jede von uns stellte mit einer Geste einen Aspekt dar und so fügten wir uns zu einem gemeinsamen Ganzen. In der Mittagspause ließen wir uns die mitgebrachten selbstzubereiteten Gerichte schmecken und genossen im Garten die Herbstsonne.
Bei einer weiteren Fantasiereise ging es um das Thema „Was wünsche ich mir für die Zukunft? - Veränderungen und eventuelle Namensänderung“. Jeweils zu zweit diskutierten wir verschiedene Aspekte und stellten sie danach im ganzen Team vor.
Als Ergebnis dieser Diskussion steht als erstes unser neuer Name „Treffpunkt für Trauernde“. Ein Anlass für die Änderung war, dass sich manche möglichen Gäste evtl. von der Bezeichnung „Gespräch-“ abgeschreckt fühlen könnten, weil sie vielleicht gar nicht sofort reden möchten. Eine zweite Veränderung ist ein kurzer Abschlusstext, um den Nachmittag mit den trauernden Gästen abzurunden.
Mit dem Ergebnis unseres Reflektionstages sind wir alle sehr zufrieden und freuen uns auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Heike von Germersheim

Das Team "Treffpunkt für Trauernde"

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