Umweltmanagement
Dass man ungenutzte Räume nicht über Gebühr beheizt, dass man elektrische Geräte nicht ständig im Standby-Modus lassen soll, dass man normale Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt und dadurch Energie und Energiekosten einsparen kann, ist inzwischen den meisten Verbrauchern bekannt.
Es gibt unzählige Tipps und Tricks, die die Umwelt und den Geldbeutel entlasten. Was in den eigenen vier Wänden funktioniert, soll nun auch in unserer Kirchengemeinde Früchte tragen.Deshalb wurde das kirchliche Umweltmanagement "Der Grüne Hahn" eingeführt.
Eine wichtige erste Konsequenz der Arbeit ist die neue Heizung, die November 2009 in Betrieb genommen werden konnte.
Der Anfang
Ins Leben gerufen hat das Projekt die Westfälische Landeskirche. Inzwischen haben sich viele Gemeinden dem Projekt angeschlossen. Aus dem Kirchenkreis Lünen sind es bisher die Evangelische Kirchengemeinde Horstmar und Preußen.
Christliche Gründe
Es gehört zu unseren christlichen Glaubensätzen, dass Gott den Menschen am Anfang der Welt den Auftrag gegeben hat, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen und das menschliche, tierische und pflanzliche
Leben auf Erden zu bewahren.
Wir möchten in unserer Gemeinde versuchen, diese Verantwortung in die Tat umzusetzen.
Was bedeutet das nun aber konkret?
Bereits im August 2008 hatte das Presbyterium beschlossen, sich an dem Projekt „Grüner Hahn“ zu beteiligen.
Arbeitsgruppe
Inzwischen hat sich eine kleine Arbeitsgruppe zusammengefunden, zu der bisher Pfarrerin Andrea Ohm, Küster Andreas Friege, Gerd Vogt, Claus Kilp, Michael Markow, Henrik Hartmann und Gerd Tappe gehören.
Die Arbeitsgruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen.
Die erste Aufgabe ist es, einen kompletten Check über das Umweltverhalten in der Gemeinde durchzuführen: wie sieht der Energieverbrauch, das Heizverhalten aus? Benutzen wir umweltverträgliche Produkte bei der Reinigung, im Büro etc. ?
Seit April hat Pfarrerin Heike Scherer die Aufgabe von Pfarrerin Andrea Ohm übernommen.
Weitere Schritte
In einem zweiten Schritt soll darüber nachgedacht werden, mit welchen Maßnahmen wir die Umwelt und zugleich unseren Geldbeutel schonen können. Die Ergebnisse sollen nicht im kleinen Kreis bleiben, sondern
Umweltmanagement bedeutet, dass über die Ergebnisse ein öffentlicher Rechenschaftsbericht abgelegt wird.
Am Abschluss der Projektphase könnte unsere Gemeinde sich durch einen externen Umweltgutachter prüfen lassen, um sich nach der europäischen Umwelt-Audit-Verordnung (EMAS II) zertifizieren zu lassen.
Bis dahin gibt es allerdings noch viel zu tun. Natürlich reicht es nicht, wenn sich ein kleiner Kreis mit dem Thema beschäftigt. Ziel ist es, dass alle Gemeindeglieder ihr Umweltbewusstsein schärfen und dass – bei Kleinigkeiten angefangen -aus Worten Taten werden.
Am 7. Juni, beim Kirchweihsonntag, wird über den „Grünen Hahn“ informiert. Die Arbeitsgruppe würde sich sehr über weitere Interessierte freuen. Auskunft können Sie sich auch bei mir holen.
Einen Link zur Homepage vom "Grünen Hahn" finden Sie hier.
Kontakt
Pfarrerin Heike Scherer
Baroper Str. 221 B
44227 Dortmund
Telefon 0231 - 72515448
email heike.scherer@vkk-do.de