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Stand 3. 3. 2011: weitere Schritte

Wie geht es weiter?

Ein neuer Name für die vereinigte Gemeinde ist nun gefunden: „Evangelische Kirchengemeinde Horstmar-Preußen“, so werden wir bald heißen. Welche Schritte folgen nun?
Die Vereinigungsfeier soll Pfingsten diesen Jahres stattfinden. Was genau da passieren wird und wie wir das Ereignis feiern und zelebrieren, steht noch nicht fest. Ein Festausschuss ist einberufen. Dieser wird die Vereinigungsfeier planen und organisieren. Interessierte dürfen sich gerne melden, um mitzumachen, denn kreative Köpfe sind herzlich willkommen! Das Pfingstwochenende sollten Sie sich auf jeden Fall schon mal frei halten.
Mit dem Vereinigungsdatum erfolgen nun einige wichtige rechtliche Schritte. Beide Gemeinden müssen eine Vereinigungsurkunde unterzeichnen, erst damit wird der Schritt auch amtlich.

Pfarrstellen

Durch die Urkunde ist auch festgehalten, wie die Pfarrstellenbesetzung in der neuen Gemeinde aussieht. Die erste Pfarrstelle als ehemalige Verbundpfarrstelle wird Pfarrerin Andrea Ohm besetzen, die zweite Pfarrstelle Superintendent Winfried Moselewski und die dritte Pfarrstelle Pfarrer Volker Jeck. Die Zahlen haben keinerlei Wertigkeit oder Rangfolge , es ist lediglich eine Festlegung durch die Landeskirche, die besagt, dass der Vereinigten Gemeinde insgesamt drei Pfarrstellen zustehen. Zum Glück haben wir ja noch zwei Pfarrerinnen im Entsendungsdienst: Pfarrerin Heike Scherer, die die Gemeindearbeit in Vertretung des Superintendenten übernommen hat und Pfarrerin Katrin Stückrath.
Alle Pfarrer/innen werden in Zukunft Aufgaben in der Gesamtgemeinde übernehmen. So wird z.B. Pfarrer Jeck zukünftig für die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde zuständig sein und damit auch für den neuen Gemeindebrief und die gemeinsame Homepage. Pfarrer Moselewski wird z.B. die Kirchenmusik beider Bereiche verantworten, Pfarrerin Andrea Ohm arbeitet ja bereits bezirksübergreifend und ist z.B. zuständig für die Kindergärten und die Frauenarbeit. Es gibt noch viele Arbeitsbereiche, die unter den Pastoren – natürlich auch mit Heike Scherer und Katrin Stückrath - aufgeteilt werden müssen.
Alle Pastoren/innen werden zukünftig in allen Predigtstätten gleichmäßig Gottesdienste halten.

Leitung der Gemeinde

Bisher wurde jede Gemeinde vom Presbyterium geleitet. Ab dem Vereinigungsdatum werden beide Presbyterien sozusagen aufgelöst. Ein „Bevollmächtigtenausschuss“ wird bis zur nächsten Presbyterwahl im Februar 2012 die Gemeinde leiten. Der Bevollmächtigtenausschuss wird zu gleichen Anzahl aus den ehemaligen Presbytern bestehen. Dies sind voraussichtlich sieben Presbyter aus Horstmar und sieben aus der Gemeinde Preußen. Auch ein neuer Vorsitz muss gewählt werden. Die erste konstituierende Sitzung des Bevollmächtigtenausschusses muss der Superintendent leiten. Auch die Ausschüsse werden neu besetzt

Siegel

Die Gemeinde bekommt ein neues Siegel mit dem neuen Namen. Der Entwurf dafür ist derzeitig in Arbeit

Gemeindebrief

Die erste neue Ausgabe des Gemeindebriefes erscheint nach dem Vereinigungsdatum. Eine Arbeitsgruppe ist dabei, das Erscheinungsbild zu planen. Wir sind alle gespannt, wie der neue Gemeindebrief aussehen und heißen wird.

Zusammenwachsen

Napoleanbuche in Gahmen

Auch wenn die formalen Schritte erledigt sind, wird es noch Zeit brauchen, bis die beiden sehr starken und eigenen Gemeinden zusammengewachsen sind. Geplant ist ein Workshop-Tag im Sommer, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. Hier können Ideen und Anregungen erfolgen, wie denn die neue große Gemeinde aussehen soll und wohin wir uns entwickeln wollen. Der Termin dafür wird frühzeitig bekannt gegeben.
Mit anderen Worten: das Gerippe steht, aber nun muss Fleisch dran. Hier sind die Gemeindeglieder und MitarbeiterInnen gefragt. Sie werden über das zukünftige Bild der Gemeinde entscheiden.
Beim Neujahrsempfang der Preußen hat Pfarrer Jeck die Vereinigung unserer Gemeinden mit der Napoleonbuche in Gahmen verglichen:
„Bei der Napoleonbuche sind zwei Buchenstämme so zusammen gewachsen, dass sie im Stamm heute nicht mehr von einander zu unterscheiden sind. Gemeinsam tragen sie einen Baum von beeindruckender Größe.
Die beiden Wurzeln sind heute unversehrt, aber darüber hat sich ein kräftiger gemeinsamer Stamm entwickelt, der eine wunderschöne, weite Krone trägt.
Auch wenn die Legende sicher nicht stimmt, wonach einst Kaiser Napoleon zwischen den beiden Wurzeln hindurch geritten sein soll, so ist der Baum doch an die 200 Jahre alt, älter als beide Kirchengemeinden zusammen, und steht heute stark und gesund über Gahmen.“
Ein schönes Bild für die neue Gemeinde; wir hoffen ,dass die Kirchengemeinde „Horstmar-Preußen“ zu solch einem schönen starker Baum zusammenwächst, mit einer Krone, unter der viele Menschen zusammenkommen und Platz haben und sich wohlfühlen.

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