Seit 2008
Die erarbeitete und am 31. August 2008 vorgestellte Gemeindekonzeption verbindet altbewährte Tradition und notwendige Neuorientierung.
AM 25. Januar 2009 wurde Pfarrer Wolfgang Möller nach 29 Jahren Tätigkeit in der Gemeinde aus dem Amt verabschiedet.
Pfarrerin Andrea Ohm
Die Vakanz der Stelle von Pfarrer Wolfgang Möller wurde am 15. November 2009 durch die Vokation von Pfarrerin Andrea Ohm beendet. Dies war insofern eine Besonderheit, als sie eine halben Stelle in der Gemeinde Preußen bekleidete und dort auch weiter innehatte und nun ebenfalls mit einer halben Stelle in der Gemeinde Lünen-Horstmar beheimatet ist. Beide Presbyterien mussten sich auf diese Konzeption einigen.
Im Grunde handelte es sich um eine Vorwegnahme der Bestrebungen von 2010, beide Gemeinden zu vereinigen.
Vereinigunsprozess
Im Februar 2010 beschließen die beiden Gemeinden Lünen-Horstmar und Preußen, die Vereinigung zu planen. Das Ziel liegt darin, die Qualität der Gemeindebertreuung durch die Pfarrer bei sinkender Stellenzahl aufrecht zu erhalten, indem gemeinsame Arbeit zusammengelegt wird, anstatt sie getrennt voneinander zweimal zu tun.
Der Vereinigungsprozess nimmt in der Mitte des Jahres 2010 an Fahrt auf, die einzelnen Arbeitsgruppen sind zusammengesetzt und haben mit ihrer Arbeit begonnen. Eine Steuerungsgruppen, die sich aus Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Presbytern aus beiden Gemeinden zusammensetzt, koordiniert die Arbeit der Arbeitsgruppen.
Am 24. November tagten beide Presbyterien gemeinsam, billigten die bisher geleistete Arbeit und beschlossen, die Vereinigung der Gemeinden durchzuführen. Als Zeitpunkt der Vereinigung wurde Pfingsten 2011 gewählt.
Am 31. Januar 2011 traten die beiden Presbyterien erneut zusammen und einigten sich auf den Namen der neuen Gemeinde: Ev. Kirchengemeinde Horstmar-Preußen.
Neuer Superintendet: Pfarrer Winfried Moselewski
Nahezu zeitgleich mit den Bestrebungen, die beiden Gemeinden zu vereinigen, wurde Pfarrer Winfried Moselewski in das Amt des Superintendenten gewählt. Er wurde am 23. Januar 2010 in sein neues Amt eingeführt und steht seitdem der Gemeinde nur noch mit der Hälfte seiner Arbeitszeit zur Verfügung.
Pfarrerin Heike Scherer
Seti April 2010 ist Pfarrerin Heike Scherer als Synodalvikarin tätig und übernimmt für Pfarrer und Superintendet Winfried Moselewski den Teil der Gemeindebetreuung, die er aufgrund seiner neuen Tätigkeit nicht mehr wahrnehmen kann.